Das Team von drink-OR-drive wünscht ein gutes und unfallfreies neues Jahr 2012
drink-OR-drive @ CD Präsentation von Crashing Satellites in Jörgis Bar am 25.11.2011 ! Danke den begeisterten Gästen und den Protagonisten für das tolle Event
der drink-OR-drive Taschenkalender 2012 ist ab November verfügbar
drink-OR-drive Infokampagne @ HTL Wiener Neustadt im Oktober 2011
3. drink-OR-drive Fest @ Cueva in Langenwang, mit CaRouSeL48 und BLIND ALLEY SIX am 24.09.2011
Herzlichen Dank an die Bands, den vielen Gästen und allen Mitarbeitern für diesen gelungenen Abend ! (Fotos)(video)
drink-OR-drive @ United Sounds am 27.08.2011 in Neuberg an der Mürz
Das drink-OR-drive-Team konnte viele Ehrengäste begrüßen und der Verein darf zukünftig mit einer breiten Unterstützung bei der Umsetzung der Ziele rechnen!
Von 22.bis 26. August 2010 fand in Oslo die 19. Internationale Konferenz zum Thema Alkohol, Drogen und Verkehrssicherheit statt. Veranstaltet wurde dieser Kongress vom ICADTS (International Council on Alcohol, Drugs and Traffic Safety). Unter den über 300 TeilnehmernInnen aus beinahe
40 Nationen waren auch zwei Mitglieder vom Verein drink-OR-drive (www.drink-OR-drive.at).
Fünf Tage lang präsentierten und diskutierten Experten aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Risikoforschung, Straßenverkehr uvm. die neuesten Forschungsergebnisse, Projekte und Lösungsansätze zu den Themen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.
Aus Österreich wurden leider keine Forschungsergebnisse präsentiert und auch im internationalen Vergleich der Gesetzes- und Straflage (Promillegrenzen, Strafausmaß, Einsatz von Alkohol-Interlocks etc.) darf Österreich nicht zu den Vorreitern gezählt werden. So gibt es in vielen europäischen Ländern (Norwegen, Schweden, Ungarn, Tschechien uvm.) die 0,0 - 0,2 Promillegrenze (Österreich 0,5) und um ein vielfaches höhere Mindeststrafen (z.B. Finnland ein halbes Monatsgehalt) (Österreich: € 300,-). Auch Interlocks werden z.B. in Schweden seit über 11 Jahren eingesetzt. In Österreich gibt es nur vereinzelte Interlock-Pilotprojekte. Bei Alkohol-Interlocks handelt es sich um ein im Auto eingebautes Gerät, das das Starten erst nach vorhergegangener Atemluftanalyse ermöglicht. Durch den Einbau eines solchen Gerätes auf Kosten des Alkolenkers könnten viele Wiederholungstaten verhältnismäßig einfach - und für den Steuerzahler ohne Kosten -verhindert werden.
Eine weitere Erkenntnis besteht darin, dass das Thema „Fahren unter Drogeneinfluss“ (dazu zählen auch bestimmte Medikamente!) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Australien (Victoria) hat mit entsprechenden Drogentrucks und der Absperrung ganzer Autobahnbereiche während Schwerpunktaktionen Maßnahmen gesetzt. Dabei werden alle vorbeifahrenden Lenker angehaltenen und mittels Schnelltest auf Alkohol UND Drogen getestet. Von solchen Einsätzen kann in Österreich zurzeit nur geträumt werden.
Es gibt allerdings doch noch einen Themenbereich bei dem Österreich in den präsentierenden Statistiken einen „Spitzenplatz“ einnimmt – und zwar beim Alkoholkonsum der 13-Jährigen.
Wir sollten dringend daran arbeiten, dass Österreich in den Statistiken als positives Beispiel genannt werden kann. Österreich kann und darf sich dem weltweiten Trend hin zu mehr Verkehrssicherheit nicht entziehen! Wir müssen uns endlich an Vorreiterprojekten orientieren, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und damit Menschenleben zu retten! Das Fahren unter Alkoholeinfluss darf in Österreich nicht länger gesellschaftlich anerkannt und als Kavaliersdelikt abgestempelt werden. Einen wichtigen Beitrag kann dabei jeder Einzelne leisten, indem er Alkohol und Drogen am Steuer in seinem Umfeld keine Chance mehr gibt! In diesem Sinne drink-OR-drive!